Geschichte des Fahrrad´s

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Draisine
Hochrad
Niederrad
Karbidlaterne

Das Rad wurde ca. 4000 Jahre v.Chr. im vorderen Orient erfunden.
Die ältesten aus zusammengesetzten Holzscheiben gebauten Räder rollen in Mesopotamien und im Schwarzmeergebiet.
Ca. 1750 rollen hölzerne Zweiräder mit starrem Rahmen in Nürnbergs Umgebung.

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1817 baut Karl Friedrich Freiherr von Dreis von Sauerbronn die erste lenkbare
"Schnelllaufmaschine", die Draisine.

Laut Patentschrift erreicht die Draisine auf der Ebene die Geschwindigkeit eines galoppirenden Pferdes (Na ja, kann man glauben oder auch nicht).

Bis hierhin waren die Holzräder noch mit Eisenbändern "bereift".Das sollte sich jedoch bald ändern.

1839 entdeckte der amerikanische Chemiker Charles Goodyear die Vulkanisierung des Kautschuks.
Dies ebnet den Weg für den englischen Ingenieur Robert Williams Thomson, der 43 Jahre vor John Boyd Dunlop den Luftreifen erfindet.

1853 versieht der deutsche Instrumentenbauer Philipp Moritz Fischer erstmals ein hölzernes Laufrad mit Tretkurbeln an der Vorderachse.

Die Franzosen Pierre und Ernest Michaux entwickeln 1861 das erste brauchbare Hochrad, genannt Michauline.
1867 tauchen die ersten Speichenräder auf. Die Erfindung wird dem Engländer Madison zugeschrieben.

Der Krieg Deutsch- Französische Krieg 1870/71 treibt die Fahrradindustrie beider Länder in den Ruin.

Davon profitiert James Starley.Er verbessert das Hochrrad, mit einem Vorderraddurchmesser von 135cm und einem Hinterraddurchmesser von 35cm, entscheident.

Da jedoch viele immer noch zu viele Leute vom Hochrrad stürzten, was bei einer Höhe von 135cm nicht gerade Ungefährlich ist, suchte man nach einer anderen Lösung.

1884 überträgt John Kemp Starley die Pedalkraft durch Kettenantrieb erstmals auf das Hinterrad.

1890 Entwickelt der Konstrukteur Humber das Niederrad mit dem heute noch üblichen Fünfeck- oder Trapezrahmen.

Er besteht aus zwei Dreiecken die für Stabilität und Stoßfestigkeit sorgen.

1893 entwickelt Ernst Sachs die erste Fahrradnabe wofür er das kaiserliche Patent erhielt.Die erste Zweigangnabenschaltung ließ sich die Firma Wanderer aus Chemnitz 1902 patentieren.

1903 bringt Ernst Sachs, nach acht Jahren Konstruktionsarbeit, die "Torpedo"- Freilaufnabe mit Rücktritt auf den Markt.

1905 wird das Radfahren auch Nachts möglich, dank Beleuchtung durch Karbidlaternen.

Obwohl sich in der Fahrradindustrie und an der Ausstattung des Fahrrades in den letzten einhundert Jahren sehr viel verändert hat sind die Grundprinzipien des funktionellen Aufbaus jedoch gleich geblieben.



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